Die Fakten nach Voll und Bioresonanz

Artikel aus der holländischen Zeitschrift für Akupunktur Huang Ti,
30st. Jahrgang, 2007, Nummer 5, Seite 24-28, Rubrik Elektroakupunktur: Die Fakten
Autoren: Dr. Theckla A.M. Hekker, Arzt und Mikrobiologe, Dr. David J. Kopsky, Arzt, und Prof. Dr. Jan M. Keppel Hesselink, Arzt und Pharmakologe

Und, kann ich bei Ihnen auch Elektro-Akupunktur bekommen? So fragt uns eine Patientin. “Natürlich, gnädige Frau, manchmal ist es notwendig, extra Elektrizität auf die Nadel zu geben für einen guten Effekt, vor allem bei Schmerzen”. Nein, das meine ich nicht, ich meine, die Akupunktur, die Organe durchmisst und wobei man am Ende ein Stromstoß bekommt, wodurch man dann wieder eine Weile weitermachen kann….(1).

Akupunktur, wobei Organe gemessen werden? Extra Stromstöße für Energie? Oh, hier wird die Vollsche Akupunktur gemeint. Keine Akupunktur, sondern eine Form von Bioresonanz. Grund genug um mal weiter zu sehen, was es hier gibt.

Wenn man im Internet nach Bioresonanz sucht, fällt die große Menge Hits auf. Nur allein in Holland: fast 70.000! Die meisten Sites sind sehr positiv hinsichtlich der Ergebnisse. Es gibt viele Sites von Therapeuten. Auffällig ist, dass es relativ wenig Ärzte und Physiotherapeuten gibt und viele nicht medizinisch geschulte Laien.

Es gibt in Holland viele dutzende Bioresonanzgeräte auf dem Markt, die von Tausenden von Therapeuten verwendet werden. Von einem Gerät hörten wir vom Produzenten, dass es von 250 Therapeuten in Holland verwendet wird. Mit Hilfe dieser Geräte werden Diagnosen gestellt und Behandlungen ausgeführt. Produzenten befürworten vor allem die wissenschaftlichen Basis von Bioresonanz. Welche wissenschaftliche Studien sind gemacht worden? Lasst uns mal die Einzelheiten anschauen.

Messen ist wissen?
In den letzten Jahren wurden in der Komplementärmedizin immer öfter Geräte eingesetzt um “den energetischen Status” von einem Patienten festzustellen und nach Störungen zu fahnden. Das, was gemessen wird, wird in Maß und Zahl in beeindruckenden Grafiken umgesetzt. Es gibt viele Bioresonanzgeräte wie VEGA, BICOM, Quantec, MARS, MORA. Diese Maschinen messen Schwingungen oder Frequenzen, wobei primär die pathologische von den physiologischen Freqenzen getrennt werden. Wie die Mikro-Amperemesser über oder unter einem gewissen Grenzwert ausschlägt, kann dies auf eine Störung bestimmter Organe oder Körperfunktionen deuten.

Der deutsche Arzt Reinhard Voll und sein EAV
Die Basis der Bioresonanz wurde von dem deutschen Arzt R. Voll gelegt. Er entwickelte um 1950 eine Messmethode für den Hautwiderstand von Akupunkturpunkten, die Elektro-Akupunktur nach Voll.(EAV) Im Messkreis können auch Homeopatica und Mineralien, die elektro-magnetische “Informationen” aussenden, gestellt werden um “durchgemessen”zu werden. Bei modernen Varianten von EAV ist das Durchmessen nicht mehr nötig. Es werden dem Körper direkt Frequenzen von diesen Mitteln, gespeichert in bestimmte Software, angeboten. Es wird nicht nur gemessen, sondern auch behandelt “indem die Frequenzen so invertiert (gespiegelt) werden, dass der Körper entlastet und das Immunsystem gestärkt wird (2).

Wieviel Research?
Bei der Suche in Pubmed (www.pubmed.org) mit den Wörtern ‘Voll’und ‘acupuncture’waren 16 Artikel zu finden, davon 7 in englischer Sprache, worunter 3 klinische Studien und eine retrospektive Studie waren. Um die Suchaktion zu erweitern sind Wörter wie ‘electrodermal testing, ‘bicom’, ‘mora’’bioresonance’ benutzt worden.

Die wichtigsten Artikel zu diesem Thema werden hier besprochen. Aus der Literatur und auf Internetsites zeigte sich, dass Therapeuten, die auf diesem Gebiet arbeiten, keinen fundamentellen Unterschied sehen zwischen EAV, VEGA-Test und Bioresonanz. Das englische Fachwort für all diese Interventionen ist “electrodermal testing” Die Vollsche Elektro-Akupunktur ist also der Prototyp der Bioresonanz.

Allergie: Die Indikation von Bioresonanz
Innerhalb der Bioresonanz meint man, dass es sehr gut möglich sei, Allergien zu testen und zu behandeln. In den vergangenen 25 Jahren sind auf diesem Gebiet jedoch nur einige Studien durchgeführt worden. Die ersten Studien waren in methodologischer Sicht sehr schwach. Zum Beispiel: eine offene, unkontrollierte Studie, bei der eine eigene Messskala benutzt wurde, um den Effekt vor und nach der Behandlung zu evaluieren. (3). 1982 wurde eine erste Studie zur Orientierung ausgeführt nach dem diagnostischen Wert von EAV bei Nahrungsallergie. Die Ergebnisse wurden erst 17 Jahre später publiziert. Der Grund dafür ist unbekannt.

Bei 27 Freiwilligen wurden Daten zu den folgenden Parametern gesammelt: Medizinische Vorgeschichte, Nahrungsprovokationstest, Hauttest, IgE Bluttest, RAST Test und EAV-Messungen. Erfahrene EAVer evaluierten die Probepersonen auf ihre Messbarkeit. Danach wurden die Allergene blind mit EAV getestet, somit auch ein Placebo. Blut wurde abgenommen zur Bestimmung des Spiegels und des RAST. Von einem Allergologen wurde blindiert ein Hauttest gemacht, mit Allergenextrakten. Zum Schluss wurden 3 Nahrungsprovokationstests ausgeführt. Bei diesen Tests wurde EAV eingesetzt. Die zweite EAV Messung war 2 oder 3 Wochen später. Die EAV-Messungen wurden danach verglichen: die EAV-Messung korrelierte in ungefähr 70% mit den regulären Tests. Signifikanztests wurden nicht gemacht. Die Forscher zogen die Schlussfolgerung, dass in einer Folgestudie einige Aspekte verbessert werden sollten (4).

Eine andere Studie wurde mit 41 Patienten durchgeführt, die gegen mehrere Stoffe allergisch waren. Man versuchte zu sehen ob der Tester blindiert Rörchen unterscheiden konnte, worin Salzlösung, Histamin, oder ein Allergen war. Es wurde eine sher gut voraussagbarer Wert gefunden bei dieser Studie (90%). Beide Studien waren methodologisch schwach, aber bildeten eine Grundlage für weitere Studien.

VEGA: Vorhersagbarer Wert?
Manche Therapeuten haben ein eindrucksvolles Gerät, den VEGA-Test, und sind begeistert über die Möglichkeiten. Wenn Sie uns erklären, wie es genau funktioniert, wird die Funktionsweise zunehmend unverständlich. Darum ist es gut, uns die Literatur zum VEGA-Test anzusehen. Wir hoffen auf Klarheit. Die erste randomisierte doppelblind Studie wurden von VEGA gesponsort, der Produzent eines EAV-Gerätes und einigen Sponsoren. Die Ergebnisse wurden in der medizinischen Zeitschrift Britisch Medical Journal publiziert (6).

Die VEGA-Tester wollte mit dieser Studie testen ,ob Personen allergisch waren oder nicht. Im Teströhrchen waren Allergene: Hausstaubmilbe und Katzenhautabschürfe. Das Placebo war physiologisches Salz. Es gab 2 Gruppen von Probanten: allergische Patienten, bestimmt nach dem goldenen Standard, Hauttest und RAST, und nicht-allergische Patienen. Basierend auf früheren, weniger aufwendigen Studien war zuvor von Statistikern berechnet worden, dass man mindestens 12 Freiwillige pro Gruppe brauchte um eine klare Aussage machen zu können. Jede Gruppe schloss 15 Probanten ein. Jede Probeperson wurde von 3 Testern gemessen und jeder Tester musste sechs blindierte Röhrchen durchmessen. Insgesamt wurden 1596 Messungen gemacht. Ergebnis: mit dem VEGA-Test konnte kein einziger Unterschied ermittelt werden zwischen allergischen und nicht allergischen Patienten.

Eine zweite, ähnliche Studie hat diese negativen Ergebisse bestätigt.

An diese zweite Studie beteiligten sich 100 Probanten. 72 davon waren allergisch gegen ein oder mehrere Allergene, wie Hausstaubmilden, Katze, oder Pollen, getestet mit der Hilfe von Hauttest und RAST. 28 Probanten waren nicht allergisch. Ein erfahrener VETA-Tester untersuchte blind 41 Ampullen mit verschiedenen Allergenen und ein Anzahl Ampullen mit Placebo. In dieser Studie zeigte sich wiederum, dass mit dem VEGA-Test kein Unterschied gemacht werden konnte zwischen allergischen und nicht-allergischen Probanten. Auch wurde kein Unterschied gefunden beim Vergleich von Allergenen und physiologischem Salz. (7)

Die letzten zwei, methodologisch gut aufgebauten Studien haben gezeigt, dass der früher geäußerte Optimismus nicht gerechtfertigt war. Schlussfolgerung: Der VEGA-Test kann nicht angewendet werden, um Allergie zu diagnostizieren.

Reumatoide Artritis und Enzyme?
In einer offenen Studie wurde bei 20 Patienten mit RA das Blut untersucht auf bestimmte Enzyme in den weißen Blutkörperchen. Diese Enzyme spielen eine Rolle innerhalb des Anti-oxidantensystemes. In wiefern die Enzyme eine Bedeutung für RA haben ist nicht klar. Neun Monate lang sind Patienten einmal pro Woche mit Bioresonanz und mit ausgemessenen Homeopatica behandelt worden. Die Werte der Enzyme wurde vor und direkt nach der Behandlung und einige Monate später miteinander verglichen. Auch wurden die Werte mit denen einer Kontrollgruppe von 10 gesunden Frauen verglichen. Die Studie war nicht blindiert. Eines der Enzyme, das Katalase, änderte sich nicht. Die Werte von zwei anderen Enzymen, Superoxid-Dysmutase und Glutathion Peroxidase, sanken auf Normalwerte und die sogenannten Thiolgruppen stiegen über die Kontrollwerte. Die Schlussfolgerung war, dass dies ein Indiz sein sollte, dass Bioresonanz und die verschriebenen Homepathica sich auf die einigen Enzyme auswirkt. Die Forscher haben nicht dokumentiert, wie es den Patienten vor und nach die Behandlung vergangen ist. Aus diesen Studien kann keine einzige Schlussfolgerung gezogen werden, und daher kann nicht gesagt werden, ob Bioresonanz klinisch relevante Effekte auf Reuma hat (8).

MORA: Nur eine Pilotstudie. Das Mora-Gerät. Nicht von Huhnsnack, aber eines der meist verwendeten Bioresonanzgeräte in den Niederlanden.
Wir haben nur eine Pilotstudie aus dem Jahr 2006 gefunden, bei der von dem MORA-Gerät Gebrauch gemacht wurde. 20 Patienten mit chronischen Magen- und Darmbeschwerden wurden auf 2 Gruppen verteilt. Die Therapie bestand aus 6 Behandlungen mit Mora-Bioresonanz, das Stimulieren von einem Akupunkturpunkt, zwei Sitzungen Meditation und NLP. Den einzigen Unterschied zwischen den Gruppen war, dass bei der einen Gruppe das Mora-Gerät ausgeschaltet war, ohne dass der Patient es wusste. Patient und Therapeut wurden gefragt ob es eine Besserung der Beschwerden gäbe. In der Bioresonanz-Gruppe gab es einige Besserungen der Symptome wie Schmerz und Flatulenz und in der Placebo-Gruppe eine leichte Verbesserung. Diese Pilotstudie kann nicht benutzt werden, um Aussagen hinsichtiöich des klinischen Wertes von Mora zu machen, weil die Studie zu klein war und metolodologisch nicht passend. (9).

Irreführung von Patienten mit schönen Worten
Messwerte sind in der westlichen Medizin sehr wichtig und auch Patienten legen viel Wert darauf. Diese Schwerpunktlegung auf Messungen finden wir auch bei Bioresonanztherapeuten. Das Problem liegt darin, dass die Messwerte mit Schlussfolgerungen und Diagnosen verbunden werden. Diese Schlussfolgerungen werden dann als Störungen, Dysbalancen oder Energiemangel in Organen oder Meridianen benannt. Durch solche Aussagen werden Patienten ( zu Recht oder zu Unrecht) in ihrer Krankheitsrolle bestätigt. Die Korrelierung zwischen Messwert und klinischer Lage ist noch nie untersucht worden. Selbst der härteste Claim, die Diagnose auf Allergie, hat sich falsch dargestellt. Auch ist es falsch, eine reguläre Diagnose mit dieser Messmethode zu machen. Wenn sich z.B jemand mit einem Tennisellebogen messen lässt, kann es sein, dass der Bioresonanztherapeut Aussagen macht über eine gestörte Balance im Darm, wozu eine Darmspülung notwendig sei, und eine vergiftete Leber, die eine Entgiftung mit homöopathischen Mitteln brauche.

Über den Sprachgebrauch in der Bioresonanz meint Prof. Ernst, Professor für Komplementärmedizin in England, in einem sehr deutlichen Artikel, folgendes:

“Ein deutlicher Sprachgebrauch ist eine essentielle Bedingung für effektive Kommunikation. Innerhalb der Bioresonanztherapie zeigt es sich, dass Pseudowissenschaftlicher Sprachgebrauch dazu führen kann, dass wichtige Fragen vertuscht werden. Man kann das als absichtlichten Versuch sehen, Unsinn zu präsentieren als Wissenschaft. Weil das die Patienten irre führt und damit ihre Gesundheit gefährden kann, müssen Wege gefunden werden um dieses Problem zu minimalisieren (10)."

Borrelia, Krebs und HIV, endlich wegzappen
Pseudowissenschaftlicher Sprachgebrauch ist gesucht bei Therapeut und Patient, weil der Sprachgebrauch bei der Erfahrung von beiden anschliesst. Zuviel oder zu wenig Energie, gestörtes Gleichgewicht oder Felder, Nahrungsvergiftungen, Parasiten im Blut. Leichter zu verstehen als “Zunahme von Acut Fase Eiweiße” und “Abnahme von Cardiac Output”, die Sprache des Arztes. Wenn die Diagnose gemacht worden ist, können Störungen weggeschwungen oder ‘weggezapt’werden mit z.B. Rife Maschinen und Hulda Clark Zapper (siehe Grafik).

Mit diesen futuristischen Geräten kann man z.B. Krebs behandeln und heilen, so kann man es auf vielen Websites lesen. Es wird von einer Metaphor Gebrauch gemacht.’Krebs wird verursacht von einem unbekannten Bakterium, Bakterie X. Mit den Schwingungen vom Zapper zapt man die Bakterie kaputt und weg ist der Krebs.

Es gibt auch Bioresonanztherapeuten die behaupten, dass man die Lyme-Krankheit, oder Borreliose, verursacht von der Bakterie Borrelia burgdorferi, übertragen bei einem Zeckenbiss, wegzappen kann mit dem Lymezapper. Auch hier geht es leider wieder um Irreführung, es gibt keine Literatur, woraus sich zeigt, dass die Lyme-Krankheit diagnostizierbar ist mit Bioresonanz oder zu bekämpfen ist mit einem Zapper. Zapper infiltrieren die Komplementärmedizin momentan massenhaft. Beim surfen im Internet findet man auf Borelia (mit einem ‘r’) schon auf der ersten Site:
Eine andere Weise um die Anwesendheit von Borelia mit Sicherheit festzustellen ist die Verwendung von Bioresonanz. Es ist hierbei Sache, dass der Spirochet erst ‘geweckt’ wird mittels einem Anti-Parasit-Programm und erst danach nach seiner Anwesenheit gesucht wird. Wenn Borrelia im ‘Winterschlaf’ ist, ist die Anwesenheit auch mit Bioresonanz nicht immer klar festzustellen, und muss daher erst ‘geweckt’ werden.

Wenn Borrelia mit Sicherheit mit Bioresonanz festzustellen wäre, dann wäre dies den Nobelpreis wert. Die Diagnostik dieser Krankheit ist auch in der Schulmedizin sehr schwierig. Es gibt verschiedene Labortests von Blut, eventuell Gelenkpunktat und Liquor, um die Diagnose Borreliose zu bestätigen, und nur Spezialisten auf dieser Ebene können die Ergebnisse interpretieren.

Beim Surfen im Internet mit den Wörtern Zapper und Lyme kamen über 1.4000 Hits. Dazwischen auch Filme von Blut mit seltsamen, sich bewegenden “Tieren” darin.

Ein anderes Gerät, dass mit Frequenzen funktioniert, ist der Blood Optimizer von Dr. Robert C. Beck. Die Elektroden werden mit Hilfe von Strips auf eine Vene gesetzt.

Laut Website werden hiermit sowohl Blut als Lymphe gereinigt und das Verhältnis Erythrocyte und Granulozyte reguliert. Es sollte sogar im Stande sein, HIV-Viren abzutöten. Diese Art von Ansprüchen sind zu verwerfen und wecken falsche Hoffnungen bei dieser verletzlichen Patientengruppe.

Wer darf Bioresonanzgeräte bedienen?
Von einem Verteiler von einem Bioresonanzgerät vernimmt man, dass jeder sich ein Gerät (von zwischen 15.00 - 20.00 Euro) kaufen kann und sich Bioresonanztherapeut nennen darf, ohne medizinische oder para-medizinische Schulung.

Für uns bleibt klar, dass ein Gerät erst zuverlässlich ist, wenn danach eine gründliche, fundamentelle wissenschaftliche Untersuchung vorgenommen wird.

Schlussfolgerung
Bioresonanz ist ein Gebiet innerhalb komplementärer Behandlungsformen, auf dem sich Produzenten und Anwender bewusst der wissenschaftlichen Prüfung entziehen und anscheinend bewusst keine Kentnis nehmen wollen von wissenschaftlicher Artikeln in medizinischen Zeitschriften wie BMJ. In diesen Zeitschriften sind gute Studien beschrieben worden, unter Mitarbeit von Bioresonanzproduzenten. Obwohl Produzenten auf Ihren Sites etwas anderes behaupten, haben diese Studien bewiesen, dass die Methode nicht funktioniert. Konsumenten bekommen etwas vorgespiegelt, das angeblich wissenschaftlich sei, was es nicht ist.

In einer Evidence Based Complementär und Integrierten Medizin gehört Bioresonanz nicht dazu. Unserer Meinung nach auch nicht in der Akupunkturpraxis. Vorerst sind alle schöne Maschinen, die es gibt auf dem Markt nicht erprobt auf ihren klinischen Wert, wo das doch leicht machbar wäre. Darum raten wir allen Akupunkturisten, beschränke dich auf deine Nadel. Und stecke diese durch die Haut. Lassen wir uns doch nicht von der Industrie verführen, eine Industrie, die eindrucksvolle Geräte auf den Markt setzt, bis nicht klar bewiesen ist, dass es wirkt.

Literatur:
Zeitschrift Huang Ti – Nederlandse Vereniging voor Acupunctuur (NVA) Seite 23 – 28. – Oktober 2007.

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