Fall 1: Allergien, Christina Gogolin, Künzelsau, Deutschland

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Klinische Diagnose: Latexallergie, Hausstaubmilbenallergie 

Patientencode: 1       Alter: 38 J      Geschlecht: w      Beruf: Hausfrau, Bäuerin 

Behandlungsbeginn: 11.1.2000      Behandlungsende: 1.3.2000

Kurze Anamnese (Leitsymptom): Augen gerötet; Jucken stark nach Benutzung von latexhaltigen Materialien; das ganze Jahr Schnupfen; Nasenschleimhäute geschwollen

Kurzer Befund (z.B. Labor, EAP, BETA): veränderte EAP-Messung

Ganzheitliche Diagnose: Latex- und Hausstaubmilbenallergie mit Nahrungsmittel-unvertäglichkeit

Therapieverlauf und therapeutische Maßnahmen:
11.1.: EAP-Austestung: Allergiepunkt stark erhöht; Positiv getestet: Latex natur, Handschuhe, Radiergummi, Luftballon, Milbe 2, eigener Staub aus Haus und Stall; Glutamate, Roggen und Eigelb aus ELH. Medikamententest: Zink (ELH)
18.1.-8.2.: 4 Behandlungen mit den festgestellten Allergenen mit Programm 153; EAP-Zwischenmessung: Eigelb und Radiergummi negativ.
12.2.-22.2.: 2 Behandlungen wie oben; EAP-Testung: alles o.k., außer Luftballon
1.3.: 1 Behandlung wie oben nur noch mit Luftballon
Sie kann alles anfassen, hat sechs Stunden mit Latex-Arbeitshandschuhen gearbeitet – ohne Reaktion, die Nase ist frei.
Nachfrage Oktober 2007: Sie kann alles aus Latex anfassen; arbeitet nicht mit reinen Latexhandschuhen; Luftballonsaufblasen verursacht leichtes Augenjucken; die Nase ist frei; es geht ihr sehr gut.

Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten:        keine

Wurden zusätzlich andere therapeutischen Maßnahmen (z.B. Arzneimittel) eingesetzt? Welche?
Curazink

Beurteilung der therapeutischen Effektivität durch die MORA-Therapie:        sehr gut