Fall 2: Kribbel-, Taubheitsgefühle, Schwindel, Christina Gogolin, Künzelsau, Deutschland

Zurück zur Übersicht

Klinische Diagnose: Verdacht auf Spinalkanalsverengung im HWS-Bereich

Patientencode:  2     Alter: 33 J      Geschlecht: w      Beruf: Hausfrau

Behandlungsbeginn: 6.7.2007  2     Behandlungsende: 23.10.2007 

Kurze Anamnese (Leitsymptom): 4 „Anfälle“ in den letzten 2 Jahren: Beginn mit Kribbeln in den Armen nachts, Taubheitsgefühl und Schwäche in den Beinen, nach 3-4 Tagen Schwindel, Konzentrationsschwierigkeiten, Benommenheit, Blasenschwäche, Nystagmus, Gewichtszunahme, Bluthochdruck; Schwindel dauert ca. 8 Tage; dann langsame Besserung. Verdacht auf MS (Familienanamnese: Mutter und Schwester MS); zur neurologischen Abklärung verwiesen; nimmt keine Medikamente.

Kurzer Befund (z.B. Labor, EAP, BETA: CT/HWS): Steilstellung des HWS, Spinalkanal grenzwertig, sonst ohne Befund; EEG, Kernspintomographie des Kopfes und neurologische Untersuchung: ohne Befund; Blutbild: ohne Befund; EAP-Veränderungen

Ganzheitliche Diagnose: Psychosomatische Belastung

Therapieverlauf und therapeutische Maßnahmen: 
EAP-Messung: He6 und Ma 36 erhöht, Therapieprogramm mit eigenen Werten erstellt. Nach 3 Behandlungen wieder beginn einer Schwindelattacke, dabei Blutdruck erhöht, Blutzucker erhöht, Gesicht aufgedunsen.
Verdacht auf hormonelle Dysbalance; Patientin sagt mir jetzt, dass sie zur Verhütung ein Hormonstäbchen eingesetzt bekam.
EAP-Messung: He6 und Ma36 normalisiert; Messung an 3E2 und 3E3 (Hormonüberprüfung): beide erhöht. Behandlung: EK-Programm Endokrinum-itis 171; Rückgang des Schwindels und keine restlichen Symptome.
20.8 und 3.9.: Wiederholung der Behandlung mit Basisprogramm und Programm 171. Keine Symptome mehr; es geht ihr viel besser.
10.9.: Entfernung des Hormonstäbchens. Hinweis des Arztes, dass sehr viele Nebenwir-kungen derselben Art bei andern Frauen aufgetreten seien.
Innerhalb kurzer Zeit Gewichtsabnahme; sie fühlt sich wohl.

Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten:    keine

Wurden zusätzlich andere therapeutischen Maßnahmen (z.B. Arzneimittel) eingesetzt? Welche?:
keine

Beurteilung der therapeutischen Effektivität durch die MORA-Therapie:    sehr gut