Fall 2: Schwindel, Tinnitus, vaginale Schleimhautatrophie, Cornelia Lange-Hanefi, Ratingen Deutschland

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Klinische Diagnose: Schleimhautatrophie im Vaginalbereich, Schwindelzustände, und leichter Tinnitus, Zustand nach Mammakarzinom (1994)

Patientencode: 0017        Alter: 76J         Geschlecht: w         Beruf: Rentnerin

Behandlungsbeginn: 27.1.06        Behandlungsende: 13.6.07

Kurze Anamnese (Leitsymptom): lt. Gynäkologischem Befund: chron.-progr. Schleimhautatrophie im Vaginalbereich seit Oktober 05, es bestünde die Gefahr des „Zuwucherns“

Kurzer Befund (z.B. Labor, EAP, BETA): EAP-Messwerte außerhalb der Norm, Spenglersan Kolloid-Test

Therapieverlauf und therapeutische Maßnahmen:
Jan 06: EAP-Messaufnahme > alles sehr niedrig; Sektorenwerte unter 30; Pogr.111 + 114 (Elektrodenanfeuchtung), 185 (-ose Di) und 191 (-ose Lu) alle drei Wochen im Wechsel, insgesamt je 3 mal
Mai 06: Sektorenwerte 34/46/53/76, AZ besser, kein Schwindel mehr
Juni 06: 180 (-ose Ni) und 190 (-ose Le) je 1 mal; danach Scott-Morley Austestung und Behandlung alle 3-4 Wochen (gyn. Kontrolle: kein Fortschreiten der Atrophie)
Nov. 06: Sektorenwerte: 65/56/61/59; gyn. Kontrolle: Atrophie ist rückläufig!
Juni 07: EAP-Messaufnahme: Fast alle Werte im Normbereich; guter AZ, Gyn. Befund stabil 
Praxis geschlossen

Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten: Pat. klagte gelegentlich während der Therapie über ein flaues Gefühl, Gesicht blass, einmal kollabiert; nach Umstellung auf Scott-Morley gute Verträglichkeit

Wurden zusätzlich andere therapeutischen Maßnahmen (z.B. Arzneimittel) eingesetzt? Welche?
Juice plus Kps, Neukönigsförder Mineraltabl., Spenglersan Kolloid (K + Om)

Beurteilung der therapeutischen Effektivität durch die MORA-Therapie: gut