Vereinigung von Technik und Natur zum Wohle des Patienten Was ist biokybernetische Medizin?

(Dr. med. Jürgen Nienhaus, Arzt f. Innere Medizin, Mülheim, September 2008)

Die Biokybernetische Medizin ist eine Form der Ganzheitsmedizin, betrifft also Körper, Geist und Seele. Sie versteht sich als eine Kraft zur Beeinflussung der selbstregulativen Heilkräfte in einem biologischen Organismus, ob Mensch, Tier oder Pflanze. Diese Kräfte können auf verschiedenen Milieuebenen gesehen werden:

  • auf der (sub)atomaren Ebene zur Beeinflussung von pH-Wert, Redox-Potential und Elektrolyt- und Wasserkonzentrationen,
  • auf der molekularen Ebene zur Beeinflussung von bioaktiven Substanzen wie Enzymen, Vitaminen und Hormonen,
  • auf der zellulären Ebene zur Verbesserung der Zellfunktionen,
  • auf der Organebene zur Verbesserung der Organfunktion,
  • auf der Systemebene zur Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit der einzelnen Organe und Harmonisierung der geistig-seelischen Steuerungsebene,
  • auf der bislang wenig erforschten, umstrittenen Ebene der Aura bzw. des bioelektrischen Raumes in und um einen Organismus (quantenphysikalische Ebene) zur Harmonisierung der Energielage.

Da Quanten die kleinste bekannte Form der Materie darstellen, ist der Kreis zur atomaren Ebene damit geschlossen. Jede Ebene kann Einflüsse auf eine andere ausüben und selbst von anderen beeinflusst sein.

Methoden der Biokybernetischen Medizin, die dieses Ziel der Beeinflussung von selbstregulativen Heilkräften verwirklichen sollen und je nach Ausbildung, Interesse und Erfahrung des jeweiligen Therapeuten angewandt werden, sind zumeist folgende:

In der Diagnostik:

  • Bioelektronische Terrainanalyse (Feststellung von pH-Wert, rH2-Wert als Ausdruck des Redox-Potentials und elektrischer Widerstandswert in Blut, Speichel und Urin als Funktion der Konzentration leitfähiger Substanzen wie Elektrolyten in einer wässrigen Lösung)
  • Laboruntersuchung von Körpermaterial (Blut, Speichel, Urin und Stuhl) auf Enzyme, Vitamine, Hormone, Neurotransmitter, Antikörper und andere immunaktive oder bioaktive Substanzen
  • Dunkelfeld-Mikroskopie zur Beobachtung von Zellen im Blut und deren sichtbarem Umfeld
  • Thermoregulationsdiagnostik (Störfelddiagnostik, Test der Funktion und Regulation im Netzwerk von Organen eines Individuums)
  • Elektro-Akupunktur-Test (Hautwiderstandstest zur Feststellung der quantenphysikalischen Energielage in den von der traditionellen chinesischen Medizin beschriebenen Meridianen)
  • Radiästhesie (der Tester wird mit seinem vegetativen Nervensystem selbst zum Testgerät und lotet anhand seiner [Miss-]Empfindung den Energiezustand des Testmaterials, des Individuums oder dessen Umfeld auf geopathische, kosmische oder andere physikalische Strahlungsarten aus)
  • Tests zur Feststellung des geistig-seelischen Zustands eines Individuums (z.B. Lüscher-Farbtest, psychologische Tests)

In der Therapie:

  • Ordnungstherapie (Ordnung und Verbesserung der Lebensführung und Lebensumstände des kranken Individuums)
  • Reinigungskuren (z.B. Colon-Hydro-Therapie für den Darm)
  • Ernährungstherapie
  • Orthomolekularmedizin
  • Qi Gong und andere Bewegungstherapeutische Konzepte
  • Psychotherapeutische Techniken (Autogenes Training, Hypnose, Gesprächspsychotherapie) zur Harmonisierung der Psychostruktur
  • Akupunktur
  • Homöopathie
  • Isopathie
  • Phytotherapie
  • Elektronische Bioresonanztherapie (z.B. MORA-Therapie zur elektronischen Homöopathie oder nadelfreien Akupunktur)
  • Radionische Bioresonanztherapie (z.B. Therapie mit Rayonex, Quantum, Quantec, META-Scan, Vitascanning und andere sogenannte nicht-lineare Systeme)
  • Sauerstofftherapieverfahren (z.B. Hämatogene Oxydationstherapie oder Sauerstoffmehrschritt-Therapie nach Prof. Ardenne)

Die Auswahl der Methoden ist gebunden an den jeweiligen Stand der Forschung und Entwicklung von naturheilkundlich-biologisch ausgerichteten Denkweisen, von daher dem steten Wandel der Erneuerung und Weiterentwicklung unterworfen.

Das Behandlungsprinzip ist aber bei jeder Erkrankung und jedem Organismus seit jeher gleich und schon in der Diaita von Hippokrates nachzulesen:

  1. erst muss eine Reinigung von abgelagerten Gift-, Schlacken- und anderen krankmachenden Stoffen erfolgen, am besten auch eine Lösung von geistig-seelischen Verstrickungen und Verdrängungen
  2. dann wird der Aufbau betrieben, z.B. mit Elektrolyten, Vitaminen, Nahrungsergänzungsmitteln und anderen, fehlenden oder mangelnden bioaktiven Substanzen, sowie die Umstellung der Lebensgewohnheiten und Gefühlsäußerungen
  3. dann wird das Bindegewebe, das Immunsystem und die Psyche gestärkt (Eigenblut, O2-Therapie, Phytotherapie, psychotherapeutische Techniken)
  4. zuletzt wird auf quantenphysikalischer Ebene einreguliert, z.B. mit Bioresonanzverfahren, Akupunktur, Qi Gong oder Homöopathie

Die Reihenfolge der Behandlungsprinzipien ist nicht zwangsläufig, sondern kann durchaus sinnvoll kombiniert werden oder oft ineinander greifen.

Zusammenfassung: Die Biokybernetische Medizin versteht sich als eine naturmedizinische Methode zur Ankurbelung von selbstregulativen Heilkräften eines Individuums. Sie greift sinnvolle Behandlungsweisen aus der Natur auf und benutzt modernste Verfahrenstechniken, um die Naturgesetze und naturgegebenen Heilresourcen schnell und erfolgreich zum Wohle eines kranken Individuums umzusetzen.