Wissenschaftlicher Bereich

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Zusammenfassende Extraktion klinischer, biologischer (Auswahl) und physikalischer Studien mit der klassischen Bioresonanzmethode und exemplarisch einiger weniger wichtiger Studien, die physikalische und biophysikalische Grundlagen der klassischen Bioresonanzmethode betreffen (Stand September 2009)  

Klassische Bioresonanzverfahren – Grundzüge wissenschaftlicher Grund-lagen und grundlegende Einführung in die Klassischen Bioresonanztherapie 

 

(Dr. rer. nat. Michael Galle, Mai 2011)  

(Publiziert in European Journal of Integrative Medicine 3 (2011) e237-e244
"Retrospective surgery study of the therapeutic effectiveness of MORA bioresonance therapy with conventional therapy resistant patients suffering from allergies, pain and infection diseases" Eckart Herrmann, Michael Galle)

 

Wissenschaftliche Grundlagen

 

Kybernetik

Nach den Ergebnissen der modernen Kybernetik gilt folgender Grundsatz: Je komplexer Systeme sind, desto dominierender sind die Gesetzmäßigkeiten des Zusammenspiels.

Solche komplexen Systeme, wie der Mensch, haben ein enorm hohes Maß an Selbst-regulations- und damit Selbstheilungspotenzen. Gerade und nur durch schwache therapeu-tische Anregungen können die Selbstregulationskräfte angeregt werden, weil sie die System-integrität oder die Balance des Systems nicht verletzen.

Deterministisches Chaos, Nicht-Gleichgewichtsthermodynamik und Dissipative Strukturen

Lebende offene Systeme sind Nicht-Gleichgewichtssysteme auf allen biologischen, chemischen und physikalischen Ebenen, ihre Entwicklung ist irreversibel und sie verhalten sich grundsätzlich nicht linear.

Kleine Änderungen in den Ursachen oder Anfangsbedingungen von Prozessverläufen, können große Änderungen  in den Auswirkungen haben („Schmetterlingseffekte“). Die Zufuhr von Signalenergie bzw. Negentropie (Ordnung, Information) führt zu neuer räumlicher und zeitlicher Ordnungsbildung (z.B. Schlaf-Wachrhythmus, Glykolyserhythmen) in dem bereits geordneten lebenden System.

Bioelektromagnetismus

Lebende Systeme sind und sie bestehen aus elektromagnetischen Antennensystemen (Atome, Biomoleküle, Membranen, Zellen, etc.), die zugleich Sender und Empfänger sind.

Lebende Systeme sind durch statische und dynamische elektromagnetische Felder (elektro-magnetische Wellen und Schwingungen) im gesamten Frequenzbereich, auch mit extrem niedrigen Leistungsflussdichten beeinflussbar. Enzymaktivitäten sind z.B. durch Frequenzen des optischen Spektralbereichs (1014-Bereich) und extrem niedriger Frequenzbereiche (10 Hz-Bereich) beeinflussbar. Lebende Systeme kommunizieren über ihre elektromagnetischen Schwingungsfelder im Inneren und auch mit der belebten und unbelebten Umwelt.

Ein Beispiel -  Die Kohärenztheorie der Biophotonen (Fritz-Albert Popp): Die physikalischen Eigenschaften dieser extrem schwachen Lichtstrahlung aus Zellen und Organismen (z.B. Breitband-LASER-Licht) und viele experimental-biologische Ergebnisse machen es evident, dass dieses besondere Licht zur internen und externen Kommunikation bei lebenden Systemen genutzt wird. Galle konnte z.B. zeigen, dass diese schwachen, kohärenten Lichtfelder bei der Gruppen- bzw. Schwarmbildung von kleinen Wasserkrebsen (Wasserflöhen) eine entscheidende Rolle spielen.

Wasserstruktur

Wasser, das entscheidende Element des Lebens, ist durch schwache kohärente elektromagne-tische Felder auf Dauer beeinflussbar und damit auch ein Speicher und Übertragungsmedium für solche Felder.

Grundregulationssystem

Alle spezifischen Organzellen sind eingebettet in das weiche Bindegewebe. Es ist die Transit-strecke der Nährstoffversorgung, der Entsorgung von Stoffwechselendprodukten, des hormonalen und nervalen Informationstransfers. Es verbindet Alles mit allem im Organismus (z.B. den Zahn mit der Leber). Es arbeitet lokal und wenn notwendig global. Entscheidend ist der elektromagnetische Zustand dieses Systems. Es ist ein Vermittlersubstrat von statischen und dynamischen elektromagnetischen Wechselwirkungen im Organismus. Das Grund-regulationssystem ist das Basisregulationssystem des Menschen.

Nach modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind lebende Systeme somit durch folgende Charakteristika gekennzeichnet:

• Sie haben grundsätzlich ein hohes Selbstregulationspotential.

• Sie haben grundsätzlich eine hohe Sensitivität.

• Grundsätzlich sind nur schwache Anregungen der Selbstregulation verwertbar, ansonsten entstehen Blockaden.

• Grundsätzlich können schwache Anregungen große Wirkungen entfalten. Nicht die Stärke der Anregung, sondern ihre Passgenauigkeit ist entscheidend, also ihre Resonanz mit inneren Empfangssystemen.

• Biomoleküle, Zellen etc. sind empfindliche elektromagnetische Antennensysteme (Sender und Empfänger). Sie sind empfindlich für schwache elektromagnetische Felder. Nicht die Stärke, sondern die richtige Information ist entscheidend, also ihre Resonanz oder Bioresonanz mit biologischen Antennensystemen.

Die klassische Bioresonanztherapie (MORA, BICOM, IMEDIS, HOLIMED, etc)

Die biophysikalische Ebene

Informationstransfers durch sehr schwache elektromagnetische Felder, wie sie bei der klassischen Bioresonanztherapie therapeutisch verwendet werden, können ausgeprägte Wirkungen auf lebende Systeme haben. Dies haben die bisherige Bioelektromagnetismus-forschung und viele andere Forschungsergebnisse unzweifelhaft gezeigt.

Die Bioresonanztherapie ist ein informativer Katalysator (Beschleuniger) der Selbstregulation mittels a) der Rückspiegelung invertierter (gespiegelter), schwacher elektromagnetischer Schwingungen des Menschen und b) von außen zugeführter elektromagnetischer Schwingungen von bioaktiven Substanzen und von Farben. Das elementare physikalische Wirkprinzip ist die destruktive Interferenz.

Die konventionelle Arzneitherapie ist ein Spezialfall der Bioresonanztherapie. Bei der Bioresonanztherapie werden Informationen direkt über elektromagnetische Felder an den Menschen oder Tiere vermittelt. Bei der Arzneitherapie sind diese Felder an Stoffe „gebunden“. Das biophysikalisch wirksame Prinzip sind die elektromagnetischen Felder. Der stoffliche Aspekt bei der Arzneitherapie hat die Bedeutung einer  Feldstabilisierung und -lokalisierung. 

Der Bioelektromagnetismus, d.h. das Vorhandensein elektromagnetischer Felder in lebenden Systemen, wird seit Jahrzehnten von zunehmend mehr wissenschaftlichen Arbeitsgruppen erforscht.

Mit zunehmender Forschungstätigkeit entwickelt sich ein einheitliches Bild: Subatomare Teil-chen (Elektronen, Kerne, etc.), Atome, Moleküle, subzelluläre Teile (Membrane, Enzyme, Hormone), Zellen und Verbände dieser physikalischen, chemischen und biologischen Bau-steine des Lebens wirken als Sender und Empfänger elektromagnetischer Wellen. Kohärente (geordnete), elektromagnetische Felder werden in allen räumlichen Bereichen (… Molekül-bereiche, … Zellbereiche, …Menschbereich) aufgebaut und regulieren in Rückkoppelung mit den materiellen Strukturen auf einer biophysikalischen, biochemischen und biologischen Ebene die Lebensaktivität. Zum Beispiel sind vermutlich ganze biochemische Prozessabläufe in einer Regulationseinheit mitelektromagnetischen Programmstrukturen verbunden.

Elektromagnetische Felder sind ein kausales und integrales Element des Lebens. Sie sind keine bloßen Begleiterscheinungen im Sinne von bedeutungslosen Abfallprodukten der Lebensaktivität.

Gesundheit bedeutet in diesen Vorstellungen auf einer grundlegenden biophysikalischen Ebene dieflexible, kooperative Verbundenheit aller elektromagnetischen Schwingungen (das bedeutet optimale Kommunikation) in einem Menschen.

Krankheit bedeutet die Isolation von Schwingungen aus dem ursprünglichen  Schwingungs-verbund. Diese isolierten, starren Schwingungen („pathologischen Schwingungen“) sind Ausdruck mangelnder Kommunikation und damit regulativer Blockaden oder Krankheit. Ganze elektromagnetische Programmstrukturen können davon betroffen sein.

Die endogene Bioresonanztherapie überlagert die patienteneigenen Schwingungen, nach Invertierung (Spiegelung) mit sich selber. Dies führt zur Integration der vorher isolierten Schwingungen in den kommunikativen Schwingungsverbund und damit zur Aufhebung regulativer, kommunikativer Blockaden (Informative Autokatalyse).

Die exogene Bioresonanztherapie überlagert dem inneren Schwingungsfeld Substanz-schwingungen von außen zur Förderung der Integration isolierter, „pathologischer“ Schwingungen (Informative Fremdkatalyse).

Die biologisch-medizinische Ebene

Zunächst sollte der Krankheitsbegriff präzisiert werden. Krankheit äußert sich prinzipiell – bei menschengemäßer Ernährung, Hygiene und sonstiger Lebensweise nach dem Prinzip des rechten Maßes - als Folge von regulativen Blockaden im Sinne von inneren und äußeren Informationstransfer- bzw. Kommunikationsstörungen, die sich bei Dauer morphologisch verdichten können. 

Praktisch sind im Hinblick auf Krankheitsursachen folgende Bedingungskomplexe primär zu berücksichtigen: 

  • äußere materielle Belastungen (Darmmykosen, Amalgambelastung, geopathische Belastung, Schwermetallbelastung, Zahnherde, Narbenstörfelder, etc.) mit der Folge innerer regulativer Blockaden,
  • „negative“ emotionale (seelische) Zustände (psychosomatische Krankheiten im weitesten Sinne),
  • biologische Sonderprogramme nach Hamer (Krankheiten nach einem elementaren biologisch-sozialen Konflikt),
  • konstitutionelle Schwächen im weitesten Sinne.

Die klassische Bioresonanztherapie ist in der Lage konstitutionelle Schwächen zu stärken, materielle Belastungen auszuleiten, sowie auch emotionale Blockaden positiv zu beeinflussen, damit die Selbstregulation wieder ungestört arbeiten kann.

Bei den Biologischen Sonderprogrammen ist sie in der Lage überschießende Heilungs-reaktionen zu dämpfen und auch „Schienen“ (Mitverursacher, z.B. Allergene) zu erkennen, zu behandeln und damit chronische Verläufe zu beseitigen. Die Lösung eines solchen elementaren bio-sozialen Konfliktes scheint grundsätzlich nur über die geistig-seelische Ebene möglich zu sein, wobei aber eine positive Beeinflussung möglich ist.

Der obige Krankheitsbegriff erfasst das konventionelle Verständnis von Krankheit nicht vollständig. Eine umfassendere Diskussion des Krankheitsbegriffes ist allerdings an dieser Stelle nicht möglich. Zwei erläuternde Hinweise sollen genügen:  Das biologische Programm „Alterung“ wird nicht als Krankheit angesehen. Auch die sogenannten „Kinderkrankheiten“ sind keine Krankheiten im obigen Sinne, sondern sinnvolle individuelle Anpassungsprozesse des Immunsystems (erwobenes Abwehrsystems) im Hinblick auf die regionale Erreger-struktur (Co-Evolution).

Auf der klinischen und auf der biologischen Ebene belegen eine Vielzahl von kontrollierten Studien die Wirksamkeit der klassischen Bioresonanztherapie in einer Reihe von Indikations-bereichen.

Die praktische Anwendungsebene

Die klassische Bioresonanztherapie fördert die Selbstregulationsfähigkeiten des Menschen. Bisher wurden keine unerwünschten Nebenwirkungen beobachtet. Sie kann grundsätzlich bei allen Erkrankungsformen – auch ergänzend – bei Säuglingen bis ins Greisenalter angewendet werden, die nicht internistische oder chirurgische Notfälle betreffen.

In der praktischen Anwendung liegen die Schwerpunkte u.a. bei funktionellen Erkrankungen, psychosomatischen Erkrankungen, Allergien/Unverträglichkeiten, Schmerzzuständen, rheumatischen Erkrankungen und chronischen Erkrankungen, die konventionell nur mit unverhältnismäßigen Nebenwirkungen behandelt werden können.

Bei akuten Erkrankungen sind nur wenige Therapiesitzungen notwendig. Bei chronischen Erkrankungen können je nach individueller Ausgangssituation zwischen 10 und 20 Sitzungen möglich sein. 

Mit dieser Therapiemethode sind auch Tiere und sogar Pflanzen behandelbar.

Vereinigung von Technik und Natur zum Wohle des Patienten

Was ist biokybernetische Medizin?
(Dr. med. Jürgen Nienhaus, Arzt f. Innere Medizin, Mülheim, September 2008)

Die Biokybernetische Medizin ist eine Form der Ganzheitsmedizin, betrifft also Körper, Geist und Seele. Sie versteht sich als eine Kraft zur Beeinflussung der selbstregulativen Heilkräfte in einem biologischen Organismus, ob Mensch, Tier oder Pflanze. Diese Kräfte können auf verschiedenen Milieuebenen gesehen werden:
  • auf der (sub)atomaren Ebene zur Beeinflussung von pH-Wert, Redox-Potential und Elektrolyt- und Wasserkonzentrationen,
  • auf der molekularen Ebene zur Beeinflussung von bioaktiven Substanzen wie Enzymen, Vitaminen und Hormonen,
  • auf der zellulären Ebene zur Verbesserung der Zellfunktionen,
  • auf der Organebene zur Verbesserung der Organfunktion,
  • auf der Systemebene zur Verbesserung der Kommunikation und Zusammenarbeit der einzelnen Organe und Harmonisierung der geistig-seelischen Steuerungsebene,
  • auf der bislang wenig erforschten, umstrittenen Ebene der Aura bzw. des bioelektrischen Raumes in und um einen Organismus (quantenphysikalische Ebene) zur Harmonisierung der Energielage.

Da Quanten die kleinste bekannte Form der Materie darstellen, ist der Kreis zur atomaren Ebene damit geschlossen. Jede Ebene kann Einflüsse auf eine andere ausüben und selbst von anderen beeinflusst sein.

Methoden der Biokybernetischen Medizin, die dieses Ziel der Beeinflussung von selbstregulativen Heilkräften verwirklichen sollen und je nach Ausbildung, Interesse und Erfahrung des jeweiligen Therapeuten angewandt werden, sind zumeist folgende:

In der Diagnostik:
  • Bioelektronische Terrainanalyse (Feststellung von pH-Wert, rH2-Wert als Ausdruck des Redox-Potentials und elektrischer Widerstandswert in Blut, Speichel und Urin als Funktion der Konzentration leitfähiger Substanzen wie Elektrolyten in einer wässrigen Lösung)
  • Laboruntersuchung von Körpermaterial (Blut, Speichel, Urin und Stuhl) auf Enzyme, Vitamine, Hormone, Neurotransmitter, Antikörper und andere immunaktive oder bioaktive Substanzen
  • Dunkelfeld-Mikroskopie zur Beobachtung von Zellen im Blut und deren sichtbarem Umfeld
  • Thermoregulationsdiagnostik (Störfelddiagnostik, Test der Funktion und Regulation im Netzwerk von Organen eines Individuums)
  • Elektro-Akupunktur-Test (Hautwiderstandstest zur Feststellung der quantenphysikalischen Energielage in den von der traditionellen chinesischen Medizin beschriebenen Meridianen)
  • Radiästhesie (der Tester wird mit seinem vegetativen Nervensystem selbst zum Testgerät und lotet anhand seiner [Miss-]Empfindung den Energiezustand des Testmaterials, des Individuums oder dessen Umfeld auf geopathische, kosmische oder andere physikalische Strahlungsarten aus)
  • Tests zur Feststellung des geistig-seelischen Zustands eines Individuums (z.B. Lüscher-Farbtest, psychologische Tests)
In der Therapie:
  • Ordnungstherapie (Ordnung und Verbesserung der Lebensführung und Lebensumstände des kranken Individuums)
  • Reinigungskuren (z.B. Colon-Hydro-Therapie für den Darm)
  • Ernährungstherapie
  • Orthomolekularmedizin
  • Qi Gong und andere Bewegungstherapeutische Konzepte
  • Psychotherapeutische Techniken (Autogenes Training, Hypnose, Gesprächspsychotherapie) zur Harmonisierung der Psychostruktur
  • Akupunktur
  • Homöopathie
  • Isopathie
  • Phytotherapie
  • Elektronische Bioresonanztherapie (z.B. MORA-Therapie zur elektronischen Homöopathie oder nadelfreien Akupunktur)
  • Radionische Bioresonanztherapie (z.B. Therapie mit Rayonex, Quantum, Quantec, META-Scan, Vitascanning und andere sogenannte nicht-lineare Systeme)
  • Sauerstofftherapieverfahren (z.B. Hämatogene Oxydationstherapie oder Sauerstoffmehrschritt-Therapie nach Prof. Ardenne)

Die Auswahl der Methoden ist gebunden an den jeweiligen Stand der Forschung und Entwicklung von naturheilkundlich-biologisch ausgerichteten Denkweisen, von daher dem steten Wandel der Erneuerung und Weiterentwicklung unterworfen.

Das Behandlungsprinzip ist aber bei jeder Erkrankung und jedem Organismus seit jeher gleich und schon in der Diaita von Hippokrates nachzulesen:
  1. erst muss eine Reinigung von abgelagerten Gift-, Schlacken- und anderen krankmachenden Stoffen erfolgen, am besten auch eine Lösung von geistig-seelischen Verstrickungen und Verdrängungen
  2. dann wird der Aufbau betrieben, z.B. mit Elektrolyten, Vitaminen, Nahrungsergänzungsmitteln und anderen, fehlenden oder mangelnden bioaktiven Substanzen, sowie die Umstellung der Lebensgewohnheiten und Gefühlsäußerungen
  3. dann wird das Bindegewebe, das Immunsystem und die Psyche gestärkt (Eigenblut, O2-Therapie, Phytotherapie, psychotherapeutische Techniken)
  4. zuletzt wird auf quantenphysikalischer Ebene einreguliert, z.B. mit Bioresonanzverfahren, Akupunktur, Qi Gong oder Homöopathie
Die Reihenfolge der Behandlungsprinzipien ist nicht zwangsläufig, sondern kann durchaus sinnvoll kombiniert werden oder oft ineinander greifen.

Zusammenfassung: Die Biokybernetische Medizin versteht sich als eine naturmedizinische Methode zur Ankurbelung von selbstregulativen Heilkräften eines Individuums. Sie greift sinnvolle Behandlungsweisen aus der Natur auf und benutzt modernste Verfahrenstechniken, um die Naturgesetze und naturgegebenen Heilresourcen schnell und erfolgreich zum Wohle eines kranken Individuums umzusetzen.

Dr. Michael Galle: Die MORA-Bioresonanztherapie – eine komplementärmedizinische Methode
Geschichte

Das Bioresonanzverfahren wurde in den Siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts von dem naturheilkundlich orientierten Arzt Franz Morell und dem Elektronikingenieur Erich Rasche aus dem Medikamententest der Elektroakupunktur nach Voll entwickelt.

Mit einem Sender für elektromagnetische Schwingungen, der in leitendem Kontakt mit homöopatischen Arzneimitteln verbunden war, und einem Empfängersystem, das mit dem Elektroakupunkturmesskreis verbunden war, erreichten Morell und Rasche die gleichen elektrischen Hautleitwertveränderungen an Akupunkturpunkten, als seien die Originalarzneien im Messkreis. Sie postulierten daraufhin, dass Medikamenteninformationen durch schwache niederfrequente elektromagnetische Schwingungen im 1 Hz bis 106 Hz-Bereich gekennzeichnet sind und dass konsequenterweise – aufgrund der physiologischen Wirkungen (Resonanzen) an den Akupunkturpunkten – solche schwachen elektromagnetischen Schwingungen Teil des Informationsübertragungssystems im Menschen sind. [39-41] Es werden also aufgrund der Art und Weise der Untersuchungen und aufgrund der festgestellten biologischen Wirkungen an der Ganzheit Mensch schwache, kohärente elektromagnetische Schwingungen als Informationsträger postuliert. Sie sind allerdings nicht explizit messbar. Bei einem Mensch-Geräte-Kontakt wird ein elektromagnetisches Rauschen deutlich über dem elektronischen Geräterauschen gemessen. Dieses aktive elektromagnetische Rauschen des Menschen scheint in noch unbekannter Weise die Informationsübertragungsbasis zu sein. Um ein erstes vorläufiges theoretisches Verständnis dieser Phänomenologie zu erhalten, hat Galle [23, 24] Erklärungskonzepte der Biophotonentheorie auf die bei der Bioresonanztherapie relevanten niederfrequenten elektromagnetischen Schwingungen angewandt.

Die therapeutische Nutzung dieser Erkenntnisse führte zur Entwicklung der MORA-Bioresonanztherapie. Bei dieser Methode werden die postulierten elektromagnetischen Schwingungen über flächige Elektroden von bestimmten Hautarealen des Menschen abgenommen. Nach optischer Entkopplung werden sie im Gerät phasenkonstant invertiert (gespiegelt) und als therapeutischer Input an den Menschen zurückgegeben. Dies geschieht wahlweise im gesamten Frequenzdurchlassbereich (1Hz – 200000Hz) oder mit ganz bestimmten Frequenzdurchlassbereichen. [23, 28, 41]

Dr. Michael Galle: Klinische Humanstudien mit MORA-Geräten und Nachbauten von MORA-Geräten

Michael Galle, März 2007

Vor allem in den letzten Jahren sind eine Reihe von kontrollierten Humanstudien zur MORA-Bioresonanztherapie durchgeführt worden, die die Wirksamkeit der Methode auch durch diese Form der empirischen Prüfung belegen. In dem Anhang sind die mir bekannten Studien nach Indikation, Autor, Titel, Zeitschrift und Durchführungsweise (Studientyp) übersichtlich zusammengestellt. Der größte Teil dieser Studien werden nachfolgend ergebnisorientiert zusammenfassend diskutiert. Eine umfassende Beurteilung der Studien soll und kann diese verkürzte Diskussion nicht leisten. Dazu empfehle ich das eingehende Studium der entsprechenden Publikationen.

Schumacher (1998) führte 1990 und 1991 zwei prospektive, unkontrollierte Studien zu dem Indikationsbereich Allergien und Unverträglichkeiten durch. Die Studie von 1990 untersuchte vor allem die Wirkung der Bioresonanztherapie auf allergische Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis) und inhalationsallergische Erkrankungen (z.B. Asthma bronchiale) bei Karenz des Allergens. Pollinosepatienten wurden ausgeschlossen. Nach Schumacher haben 83% der Patienten 5 Monate nach Beendigung der Therapieserie das Allergen reaktionslos vertragen und bei 11% hat sich die Allergie deutlich gebessert. Die Teilnehmer der Studie waren v.a. Kinder und Jugendliche. Die Studie von 1991 untersuchte ausschließlich bei Pollinosepatienten (v.a. Kinder) die Auswirkungen der Bioresonanztherapie. Die Behandlungen wurden in der allergenfreien Zeit durchgeführt. Nach der ersten Pollensaison im Anschluss an die Bioresonanzbehandlung zeigten nach Schumacher 43.4% der Patienten keinerlei Pollinosesymptome mehr, 15.9% hatten lediglich geringe Restsymptome an einzelnen Tagen und bei 34.5% waren die Beschwerden besser, aber es bestanden noch deutliche Restsymptome. Nach Schumacher ist ein dauerhafter Therapieerfolg nur bei Beschränkung auf ein einziges Allergen pro Bioresonanzbehandlung möglich. In beiden Studien wurden über keine Nebenwirkungen und Komplikationen durch die Bioresonanztherapie berichtet. 

Die erkenntnismethodische Vorgehensweise von Morell und Rasche war typisch für die Erfahrungsheilkunde. Die Methode wurde durch Input-Output-Untersuchungen an der Ganzheit (black box) Mensch entwickelt. Über die physikalischen und physiologischen Wechselwirkungen existieren bisher nur relativ hypothetische Erklärungsmodelle. Um die reproduzierbare Wirkung einer heilkundlichen Methode zu prüfen, benötigt man allerdings keine reduktionistisch-materialistischen Erklärungskonzepte. Theoretische Erklärung ist Anspruch, nicht notwendiges Kriterium der Naturwissenschaftlichkeit. 

Hier finden Sie auch eine Zusammenstellung aller existierenden Studien über MORA-Bioresonanz.
 
Den Nachweis des Informationstransfers durch die klassischen Bioresonanzverfahren auf einer physikalischen Ebene erbringen einige Studien. die bei der Recherche aus 2009 gefunden wurden. Direkte Informationsübertragung von Substanzinformationen und Informationsübertragung von vorher elektronisch abgespeicherten Substanzinformationen sind dabei Mittelpunkt der Untersuchungen. Die postulierten, ultraschwachen, elektromagnetischen Schwingungen sind bisher nicht explizit physikalisch messbar, aber indirekt nachweisbar (s.o.):

1.        Kreisl, P., 1998-Übertragung von Informationen aus Essigsäure auf Wasser. Publiziert: Test on the transduction of acetic acidinformation via electronic amplifier. Acta medica empirica, Band 47, 1998. Erfahrungsheilkunde Journal of medical practice Offprint (EHK7/1998), Evidenzgrad nach AHA Level 6

2.        Korenbaum, V.I. et al., 2006- Kopieren von homöopathischen Nosoden. Prospektive, randomisierte, signifikante Doppelblind-Studie. Publiziert: Absorption spectra of electronic-homoeopathiccopies of homoeopathic nosodes and placebo have essential differences. Forsch Komplementärmed 2006;13:294-297, Evidenzgrad nach AHA Level 1

3.        .   Luc Montagnier et al., Electromagnetic Signals Are Produced by Aqueous Nanostructures Derived from Bacterial DANN Sequences; kontrollierte Studie auf Universitätsniveau; Interdiscip. Sci Comput Life Sci (2009) 1: p 81-90

4.        Fröhlich, H., 1968, Long-Range Coherence and Energy Storage in

Biologcal Systems, Int. J. of Quantum Chemistry, 11, 641-649

Es erbrachten den Nachweis des Transfers von exogenen und endogenen Informationen mit den klassischen Bioresonanzverfahren auf einer biologischen Ebene mit Tieren und Pflanzen die im Folgenden aufgeführten Studien, wobei auch diese sich auf einer Recherche von 2009 beruhen:

5.        Aissa, J. et al., 1996: Isolierte Organe und Information von Acetylcholin; in: Endler PC, Schulte J(ed.): Homöopathie – Bioresonanztherapie. Wien, Maudrich, 1996, pp 163-168, Evidenzgrad nach AHA: Level 3

6.        Basset, C.A.L., 1993: Benificial effects of electromagnetic fields; J. Cell. Biochem.51, pp 387 -393, 1993. Evidenzgrad nach AHA: Level 3

7.        Benveniste, J. et al., 1996: Digital recording/transmission of the cholinergic signal. FASEB J,1996; 10: A1479, Evidenzgrad nach AHA Level 6

8.        Benveniste, J. et al., 1997: Transatlantic transfer of digitized antigen signal by telefone link. J Allergy Clin Immunol 1997; 99: 175, Evidenzgrad nach AHA Level 6

9.        Benveniste, J. et al., 1998: Digital biology: Specificity of the digitized molecular signal. FASEB J 1998; 12: A412, Evidenzgrad nach AHA Level 6

10.     Benveniste, J. et al., 1999: A simple and fast method for in vivo demonstration of electromagnetic molecular signalling (EMS) via high dilution or computer recording. FASEB Journal 13: A163, 1999, Evidenzgrad nach AHA Level 6

11.     Citro,M. et al., 1995- Hormoneffekte über elektronischem Transfer. Publiziert: Hormone effects by electronic transmission. FASEB J 1995: A 12025. Evidenzgrad nach AHA Level 6

12.     Endler, P.C. et al., 1994- Publiziert: Transmission of hormone information by non-molecular means. FASEB J., 1994; 8: A 400. Evidenzgrad nach AHA Level 6

13.     Endler, P.C. et al.,1996: Amphibienmetamorphose und Information von Thyroxin. Speicherung durch bipolare Flüssigkeit Wasser und auf technischen Datenträger; Übertragung von Information durch elektronischen Verstärker; in: Endler PC, Schulte J (ed.): Homöopathie – Bioresonanztherapie. Wien, Maudrich, 1996, pp 127-160, Evidenzgrad nach AHA: Level 6

14.     Fedorowski, A. et al., 2004- Lebertumor: Low-frequency electromagnetic stimulation may lead to regression of Morris Hepatoma in Buffalo rats. The Journal of Alternative and Complementary Medicine 10(2), pp 251-260, 2004, Evidenzgrad nach AHA Level 6

15.     Galle, M: Orientierende Untersuchung zur experimental-biologischen Überprüfung der Hypothesen zur Bioresonanz von Franz Morell. Erfahrungsheilkunde 46, Heft 12, S.840-847, Haug-Verlag 199. Evidenzgrad nach AHA: Level 6

16.     Hutzschenreuter, P. et al.,1991: Die Narbe, das Keloid und die MORA-Therapie. Therapeutikon 7, Heft 10, pp 507-515, Braun Verlag, Karlsruhe. Evidenzgrad nach AHA: Level 5

17.     Ives, J. et al., 2006. Publiziert Can specific biological signals be digitized? FASEB J. 2006, 20: pp23-28. Evidenzgrad nach AHA Level 5

18.     Korenbaum, V. et al., 2008: electronic copies Verifying the biological action phenomena of the water-based electronic-homoeopathic copy of bioactive substance by a tomatoseedlings model. Bisher unpublizierter Forschungsbericht, Evidenzgrad nach AHA Level 6

19.     Lednyczky, G. et al., 1996: Geschädigte Drosophilalarven und Information von nicht geschädigten Drosophilalarven; in: Endler PC, Schulte J (ed.): Homöopathie –Bioresonanztherapie. Wien, Maudrich, 1996, pp 181-192, Evidenzgrad nach AHA: Level 6

20.     Senekowitsch, 1995: Hormone effects by CD record/replay. FASEB Journal 9: A392, 1995, Evidenzgrad nach AHA Level: 6

21.     Thomas, Y. et al., 1995: Informationsübertragung auf Zellen. Kontrollierte Studie. Publiziert: Direct transmission to cells of a molecular signal (phorbol myristate acetate, PMA) via an electronic device. FASEB Journal 9: A227, 1995, Evidenzgrad nach AHA: Level 6

Anhand von Originalarbeiten kann der kausale, biologische Wirkungsnachweis ultraschwacher, elektromagnetischer Felder im bioresonanzrelevanten, niederfrequenten Bereich aufbiophysikalischer Ebene abgeleitet werden. Die Studien, in 2009 recherchiert, belegen auch, dass diese elektromagnetischen Felder unabhängig von der Bioresonanzforschung im engeren Sinne elektronisch abspeicherbar und über einpolige Kabel transferierbar sind:

22.     Adair R.K., (1991), Constraints on biological effects of weak extremely low frequency electromagnetic fields, Phys. Rev. A 43 1039-1048. Evidenzgrad nach AHA: Level 6

23.     Astumian, R.D. et al., 1995. Publiziert: Rectification and signal averaging of weak electric fields by biological cells. Proc. Natl. Acad. Sci USA 1995; 92: 3740-3743. , Evidenzgrad nach AHA Level 6

24.     De Ninno, A. et al., 2008- Enzyme des Redox-Systems im elektromagnetischen Feld. Publiziert: Effect of ELF e. m. fields on metalloprotein redox-active sites. Internationales Amerikanisches Physikforum www.asxiv.org ID Number: arXiv:0801.2920, 2008, Evidenzgrad nach AHA Level 6

25.     Frey, A.H., 1993. Publiziert: Electromagnetic field interaction with biological systems. FASEB J 1993; 7: pp 272-281. Evidenzgrad nach AHA Level 6

26.     Goodman, R. et al., 1988. Publiziert: Exposure of salivary gland cells to low-frequency electromagnetic fields alters polypeptide synthesis. Proc. Natl. Acad. Sci USA 1988; 85: 3928-3932. Evidenzgrad nach AHA Level 6

27.     Gurvich, A.G., 1932, Publiziert: Mitogenic radiation. Moscow Gosmedizdat, 1932, p 271. Evidenzgrad nach AHA Level 6

28.     Kotini, A. et al., 2006- Magnetfeldabstrahlung von großen und kleinen Uterusmyomen. Publiziert: Nonlinear analysis of biomagnetic signals recorded from uterine myomas. Bio Magnetic Research and Technology 2006; 4:2, Evidenzgrad nach AHA: Level 5

29.     Kirson, D. et al., 2007: Hochfrequenter Wechselstrom als Tumorbehandlung. Tierexperiment- und Human-Studie. Publiziert: Alternating electric fields arrest cell proliferation in animal tumor models and human brain tumors. Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America (PNAS) 2007; 104(24):10152-10157, Evidenzgrad nach AHA: Level 5

30.     Laubitz, D. et al., 2005- Elektrisches Feld an Darmschleimhaut: Myoelectrical Activity of Small Intestine Induces Heat Shock Proteins. Bioelectromacnetics 2005; Dublin, Ireland, S. 458-459,und:Gut myoelectrical activity induces heat shock response in Escherichia coli and Caco-2 cells,Exp Physiol 2006, 91.5 pp 867–875. Evidenzgrad nach AHA: Level 6

31.     Pongratz, W. et al.1996- Saatgutentwicklung und Information von Silbernitrat. Speicherung durch bipolare Flüssigkeit Wasser und auf technischen Datenträger; Übertragung von Information durch elektronischen Verstärker. Publiziert in: P. C. Endler und J. Schulte (Hrsg.): Homöopathie – Bioresonanztherapie. S.169-180, Maudrich-Verlag, Wien 1996. Evidenzgrad nach AHA Level 6

32.     Ponomarev, O.A. et al., Publiziert: Properties of liquid water in electric and magnetic fields. Biophysics 2000; 45 (3): pp 379-388. Evidenzgrad nach AHA Level

33.     Reid, 1987: The Ability of an Electric Current to Carry Information for Crystal Growth Patterns. Journal of Biological Physics 15, 33-35 1987, Evidenzgrad nach AHA Level 6

34.     Smith, C.W., 1995- EMF in biologischen Systemen. Publiziert: Measurement of the electromagnetic field generated by biological systems; Neural Network World 1995, 5: 819-829. Evidenzgrad nach AHA Level 6